Heuschnupfen: Neuartige Lichttherapie hilft bei Allergie

Rhinolight Lichttherapie Rhinolight Lichttherapie

Eine juckende Triefnase, eine behinderte Nasenatmung sowie brennende Augen: Wer unter Heuschnupfen leidet, kann bestimmte Jahreszeiten, insbesondere die schönsten Sommertage, nur bedingt genießen. Während schon im Frühjahr die Frühblüher loslegen, sind von Juni bis August vor allem Gräserpollen ein Problem.

Doch nun kann beim Allergiegeplagten eine neuartige Lichttherapie angewendet werden, die speziell dafür entwickelt wurde, Heuschnupfenbeschwerden innerhalb von 14 Tagen für längere Zeit zu lindern oder gar zu beseitigen.
 

In der Dermatologie ist diese Lichttherapie seit Jahrzehnten ein bewährtes Verfahren bei Schuppenflechte sowie atopischer Dermatitis.
 

Das bei der allergischen Rhinitis (Heuschnupfen) eingesetzte spezielle Licht wird durch das Gerät Rhinolight produziert und besteht zu 25 % aus UV-A, zu 5 % aus UV-B sowie zu 70 % aus sichtbarem Licht. Durch diese spezielle Lichtmischung wird die Immunabwehr, welche die Allergie auslöst, deutlich verringert und die allergischen Symptome nehmen ab.
 

Bei der Rhinolight Lichttherapie wird eine dünne Lampe einen Zentimeter tief in die Nase eingeführt und die Nasenschleimhaut mit dem speziellen Licht bestrahlt. Beim klassischen Heuschnupfen werden 6 Sitzungen in einem Zeitraum von 2 Wochen empfohlen. Die einzelne Sitzung dauert 2-3 Minuten und ist völlig schmerzlos. Als einzige Nebenwirkung ist eine Austrocknung der Nasenschleimhäute bekannt. Dies lässt sich leicht mit einem Vitamin-A-haltigen Nasenöl behandeln. Zu beachten ist, dass sich anfänglich nach der ersten Behandlung die allergischen Symptome für kurze Zeit verstärken können. Dieses Phänomen klingt jedoch rasch wieder ab. Bei Patienten, die unter multiplen Allergien leiden, ist eine Behandlung über 10 Sitzungen ratsam.
 

Neben der allergischen Rhinitis lässt sich mit der Rhinolight Lichttherapie auch die Tierhaar- sowie die Hausstauballergie behandeln und ist eine Alternative zu Allergietabletten sowie kortisonhaltigem Nasenspray. Allergiker können sich nach dieser Therapie wieder gut im Freien bewegen und sogar Sport im Freien betreiben.

Diese Therapie ist auch geeignet bei Patienten mit beginnender Polypenbildung, bei chronisch entzündeten Nasen sowie bei der ständig fließenden Nase (idiopathische Rhinitis), welche bei vielen älteren Menschen auftritt.